Der aktuelle Stand der Diskussion

Der Autor liest:

… weil immer nur umarananda
tun der ding und … wie heißt die?
wer kann da, in dem Durchananda …
Na, sang S amal, was sang denn Sie?

Ja-eeh, awa ma muss ja auch –
– denn einerseits, ist zu bedenken,
net imma nur raus aus n Bauch –
s geht ja nur drum, abzulenken!

Das wolln S ja alles gar nicht wissen,
worum s da nämlich wirklich geht;
der kleine Mann, der weiß ja net,
und tut s darum auch net vermissen.

Das ghörat ohne Kompromiss,
und ohne dass ein Hintertürl
von vornherein gleich einbaut is,
und nicht nur irgendein Papierl,

in die Verfassung ghörat das!
Ganz Ihrer Meinung, meine Rede:
Wasch mir den Pelz, mach mich nicht nass,
wie soll das gehn, da wird ja jede

Entscheidung gleich konterkariert,
weil dann ja jeder sieht: Aha,
so lauft das also, und es wird
wie s ist schon in Amerika!

Nur … „woll ma das?“ lautet die Frage!
Und dann „cui bono?“ gleich die nächste,
denn es genügt nicht, wenn ich sage
„Priorität, die allerhöchste“,

und in der Praxis dann passiert
genau, exakt, präzise nichts,
bis dass der Lauf der Dinge führt
– wohin? – in n Schwursaal des Gerichts! …


Nun, am Ende des Wahlkampfs, welcher der Europawahl 2024 vorangegangen ist, haben die obigen Verse aus meinem Inneren aufs Papier und ins weltweite Netz gedrängt. Warum weiß ich nicht. So ist das eben mit dem inspirierten Vegetativdichten, da ist man quasi „under the influence“, wobei im konkreten Fall wohl die berauschende Mischung aus furioerratischen, tragikomischen und peinlichen Einlagen beteiligt war, die der Kampf um die Wählerstimmen mit sich gebracht hat.


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