Der Autor liest:
Vom Hopfen sowie auch vom Malz
sang doch die Leute: „GOTT erhalt s!“
Ich sag das auch vom Grammelschmalz.
(Und GOTT erhalt s Verhackerte1
für drauf auf s Brot, das nackerte!)
Doch nun zurück zum Brauen des Bieres:
Viel warmes Wasser braucht dafir es,
denn das sogenannte „Maischen“
tut es hektoliterweis erheischen.
Ich bet, dass unser Leitungswasser,
auch weiterhin noch laufen lass ER,
weil wasserloses Brauen ein Schas wär!

Dass den Leuten anderswo auf der Welt das Wasser ausgeht, haben wir bisher mit stoischem Gleichmut ertragen; aber jetzt führen im Sommer manche unserer (!) Flüsse bereits so wenig Wasser, dass sich die Turbinen der Kraftwerke nicht mehr damit antreiben lassen! Die Deutschen sprechen gelegentlich bereits davon, „den Rasen zu sprengen“. Auch uns wird auf längere Sicht nichts anderes übrigbleiben, weil wir das Wasser fürs Bierbrauen, fürs Autowaschen und für unsere Landwirtschaft reservieren müssen!

- Brotaufstrich kärntnerisch-slowenischen Ursprungs aus geräuchertem, kleingehacktem Speck. ↩︎
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