Cinéma d’horreur

Der Autor liest:

Zu „Hôarôa“ fojjt da’s Kino ein,
net woa? De Mumje, Drakula,
da Boris Karloff, Frankenschtein …
… Dei Blôsn ôwa letztlich aa!

De setzt di nämlich unta Druck …
… häst da des Bia hôjt bessa gschpôat,
wäu nôch’n Füm is Zeit genug
fia gengan Dụascht an großn Schluck!
Häst hôjt mid’n Bia no gwôat!

Und jẹtz sitzt mittn in da Reih
und hoffst, da Füm is bôjd vabei,
zwickst záumm und waßt, es hüft da nix,
a kana von de Psüchotricks: …
… ịa-gnd-wịa des Pieseldenkn
auf aundare Gedaunkn lenkn.

Glei muasst’as sông: – „Entschujdign,
däd’s mi bitte ausselôssn?“
Und dụ muasst di gedụjdign,
bis de Sịtznôchban eafôssn,

wôs’d wụ̈st, dawạ̈u schtehst ôwa dụ
mit dein Schä(d)l mittn-in Büüd
ôjs zusätzlicha Hui-Bụh –
i waaß, wia ma si dạbei füüd!

Du hẹast, wia grôd de Kẹttnsôg
a junge Dame pôatsjoniat.
Wia’s wẹidageht, is jetz de Frôg –
– de ôwa dị net intressiat.

Schtôtt da Leinwaund sixt de Gsichta
vun de Lẹit, de ạufschtee miassn,
ạmôj dinkla, ạmôj lichta,
schaun ôjs mächtn’s di daschiassn …

A Hôarôa hôjt – und no ka End:
Zruck vun Heisl is’s des Gleiche,
und während ana’n Kopf ôtrẹnnt
hinta dia vun ana Leiche,

schliafst seitlich eine auf dein Plôtz,
môchst di so kla(n) ôjs wia’s nua gẹht.
Da Mőada hôt an neichn Schôtz –
– der iwalebt wôascheinlich net.

Doch da Hôarôa lôsst si schteigan:
Gaunz leise zeast, und laungsaum mea.
Des zum denkn tuast die weigan,
ộwa bôjd druckt’s ộjjzusea …


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